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Der Präsident des Bayerischen Landesamtes für Datenschutzaufsicht (BayLDA), Michael Will, stellte am Freitag, den 14. Oktober 2022 den folder 11. Tätigkeitsbericht seiner Behörde für das Jahr 2021 vor. Das BayLDA überwacht die Einhaltung des Datenschutzrechts im nicht-öffentlichen Bereich in Bayern, das heißt in den privaten Wirtschaftsunternehmen, bei den freiberuflich Tätigen, in Vereinen und Verbänden sowie im Internet.

„Die Zunahme von komplexen Cybervorfällen beschäftigt uns intensiv. Neben aktuellen Fragen des Internationalen Datenverkehrs waren und sind sie einer der Schwerpunkte der Arbeit des BayLDA“, so Will in einer Pressemitteilung zum Bericht. Die anhaltend hohen Fallzahlen der Behörde und die fortbestehenden Beratungserfordernisse von Unternehmen und Vereinen stellten das BayLDA mit seinen 33 Mitarbeiter:innen weiterhin vor große Herausforderungen. „Wenn Beschwerden von Betroffenen nicht in der gebotenen und gesetzlich geforderten Geschwindigkeit bearbeitet werden können und wichtige Beratungen deshalb zurückgestellt werden müssen, leidet die Rechtssicherheit im Datenschutz für alle“, so Will. Ein erheblicher Zuwachs an Mitarbeiter:innen sei daher nötig, damit das BayLDA stärker präventiv tätig werden kann und Verantwortliche unterstützen kann, sich beispielsweise für die gestiegenen Cyberrisiken zu wappnen oder komplizierte Fragen des Internationalen Datenverkehrs zu lösen.

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